Topinambur

Bildnachweis: Sabrina Czak

Die letzten Tage des Jahres im Kleingarten

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Das Gartenjahr neigt sich dem Ende zu. Zeit für ein paar letzte Worte bevor die kalte Jahreszeit von uns allen Besitz ergreift. Am letzten Wochenende wurde Wasser abgestellt und der Kleingarten für den Winter hergerichtet.

Letzte Ernte des Jahres

Topinambur KnollenBildnachweis: Sabrina Czak
Topinambur Knollen am Wurzelstock

Wer denkt, dass es Ende Oktober nichts mehr zu ernten gäbe, der irrt. Bis zum Schluss haben sich die Topinambur Pflanzen beharrlich geweigert zu blühen. In der letzten Woche war es soweit und die bezaubernden Blüten haben ihre ganze Pracht gezeigt. Nach dem ersten leichten Bodenfrost in diesem Jahr durften wir die erste Topinambur und die zweite Süßkartoffelernte einfahren.

Es war harte Arbeit die kompletten Wurzelgemüse auszugraben. Denn bei Topinambur darf man sonst mit wildem Wuchs im nächsten Jahr rechnen. Der Grund dafür ist einfach: Die Sprossknollen sind durch den hohen Gehalt an Inulin Frost sicher und treiben regelmäßig neu aus. Darüber hatte ich euch hier berichtet.

Überraschung Topinambur

Ausgraben der TopinamburBildnachweis: Sabrina Czak
Ausgraben der Topinambur

Ich persönlich war erstaunt, wie viele zahlreiche Knollen ich ausgraben durfte. Auf dem Bild kann man nur einen kleinen Teil des Wurzelwerks erkennen. Im Ergebnis wurden es zwei Eimer voller Knollen.

Die erste Verkostung haben wir bereits vorgenommen. Sehr lecker muss ich sagen. Süßlicher als Kartoffeln und von gleicher Konsistenz werden wir die Topinambur in Zukunft häufiger als Ersatz für die Erdäpfel verwenden. Ordentlich geputzt lagern die vielen Knollen erstmal im Keller und warten auf ihren Einsatz.

Bei den Süßkartoffeln war die Ernte sich so groß, zwar waren die Ergebnisse größer als im letzten Jahr aber nicht so zahlreich wie erwartet. Dafür gibt es genug kleine Knollen um selber Ableger für das nächste Jahr zu ziehen. Dann werden die Süßkartoffeln einen anderen Platz bekommen und dann hoffentlich eine größere Ernte hervorbringen.

Schnitt und Gründüngung

Gründüngung
Gründüngung

Neben der letzten Ernte haben wir noch die Obstbäume beschnitten und die ersten Rosen herunter gekürzt. Bei den Pflanzen, die auf Grund der Witterung, noch keine Triebe und Knospen für das nächste Jahr angesetzt haben, werden wir den Schnitt auf das Frühjahr verschieben.

Die Gründüngung im Hochbeet und im zukünftigen Kartoffelbeet ist gut gewachsen, wird beim nächsten Frost hoffentlich absterben und verbleibt bis zum Frühjahr als Schutz drauf. Dann kann es untergegraben werden und dient als natürliche Düngung.

In diesem Sinne freue ich mich auf das neue Jahr und versuche mir die kalte Jahreszeit nicht zu sehr auf das Gemüt schlagen zu lassen.

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