Gruppenfoto InstaWalk Zoo am Meer

Bildnachweis: Tanja Albert | Erlebnis Bremerhaven

Von tapsigen Fischverschlingern und frechen Nussknackern – InstaWalk im Zoo am Meer

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Es ist nun bereits zwei Wochen her, aber ich bin euch noch einen Artikel zu meinem Besuch im Zoo am Meer schuldig. Natürlich kennt man als Wahlbremerhavener den Zoo am Meer. Wie spannend es hinter den Kulissen abgeht, konnte ich beim InstaWalk erleben.

Felsen im Zoo am MeerViele Besucher nehmen die Gestaltung des Zoos als gegeben hin. Hinter der glatten und rauen Fassadengestaltungen steckt aber eine inhaltlich relevante Bedeutung. So ist die Seite zum Neuen Hafen glatt, architektonisch hervorgehoben und stellt die Verbindung zur städtebaulichen Entwicklung des Areals dar. Die andere Seite ist rau und uneben wie ein Fels und soll an die natürlichen Lebensräume der Tiere erinnern.

Durch den Zoo geführt hat uns Nicole Tönjes. Unsere erste Station war die Futterküche, wo uns die Tierpflegerinnen Pam und Carmen erwarteten. Scherzhaft bezeichnen sich die Beiden als „Robbendamen“. Frische und aufgetaute Fische wurden fachmännisch zubereitet und mit Vitaminen gespickt. So vorbereitet konnten wir uns auf den Weg zu den Frackträgern machen. Für einen kurzen Abstecher bei den Robben haben wir noch Zeit und gucken, nur getrennt durch eine schmale Tür, den beeindruckenden Tieren direkt in die Augen.

Fisch für die Pinguine
Fisch für die Pinguine

Bei den süßen, tapsigen Frackträgern angekommen, wusseln knapp zwanzig Pinguine erwartungsvoll zwischen uns. Wenn ich an diesem Tag etwas gelernt habe, dann dass es gar nicht so einfach ist, die Tiere zu füttern, wie es in den Tierdokumentationen immer aussieht. Der Fisch muss den kleinen Kerlen in der richtigen Höhe, der richtigen Geschwindigkeit und dem richtigen Winkel angeboten werden. Bei meinem dritten Versuch wollte es dann bei mir endlich klappen. Wenn Ihr sehen wollt, wie ich mich angestellt habe, dann könnt Ihr euch das Video dazu bei der Erlebnis Bremerhaven anschauen.

Neben der aktiven Führung haben wir auch ein bisschen Wissen vermittelt bekommen. So variiert die Futtermenge je nach Jahreszeit. Im Sommer ist der Appetit natürlicherweise nicht so groß, wie zur kühleren Herbst- und Winterzeit. Also mir geht es meist genauso.

Im Gehege der Pinguine lässt sich das Konzept des Zoos gut nachvollziehen. Alle Anlagen für die Tiere sind naturnah gestaltet. Es gibt keine Gitter, sondern Felsen und bodentiefe Glasscheiben zur Besucherseite. So können kleine Kinder und Rollstuhlfahrer barrierefrei in die Gehege schauen und auch die Tiere können weit hinaus schauen. Trotz der geringen Fläche wirkt der Zoo durch diese Gestaltung offener und größer.

Eingang zu den EichhörnchenNeben den tapsigen Pinguinen haben wir die kecken Nussknacker besucht. Die Tierpflegerinnen Katja und Marina warteten schon vor dem Gehege der beiden sibirischen Eichhörnchen auf uns. Denn auch hier werden wir gleich den Zoo aus Tiersicht erleben. Betritt man die Anlage durch eine „Sicherheitsschleuse“ so fühlt man sich gleich im Wald. Es gibt Äste und Zweige an den Wänden und an der Decke, Baumstümpfe am Boden und einen weichen Boden aus Baumrinde.

Sofort wird man begrüßt von den kleinen, flinken jeweils ein und vier Jahre jungen Eichhörnchen. Sie sind weder schüchtern noch ängstlich und scheinen gut an Menschen gewöhnt zu sein. Zunächst werden wir von allen Seiten betrachte und sie machen den Eindruck fragen zu wollen, wann es dann endlich die Leckereien gibt, die wir mit unserer Anwesenheit zu versprechen scheinen. Geschwind eilen sie durch das Gehege.

Ich hatte das Glück das eines der sibirischen Eichhörnchen mir gleich eine Buchecker abnehmen wollte, ich es beim mümmeln gut beobachten und filmen konnte. Am Liebsten hätte ich sie mit nach Hause genommen, so süß sind die Kleinen. Aber so eine tolle Anlage wie im Zoo am Meer hätte ich ihnen niemals bieten können.

Nach dem Besuch im Zoo am Meer kann ich gut verstehen, wenn die Pflegerinnen des Zoos am Meer sagen: „Wir haben den tollsten Job der Welt.“ Aber die tägliche Arbeit im Zoo besteht ja nicht nur aus Füttern. Wenn ihr Interessantes von den Tierpflegerinnen über ihre Schützlinge erfahren wollt, dann besucht den Zoo und nehmt an einer Fütterung teil. Da gibt es immer wieder spannende Geschichten zu hören und Erlebnisse zu erfahren. Es hat mir großen Spaß gemacht. Danke an die Erlebnis Bremerhaven und den Zoo am Meer für den tollen Ausflug. Weitere Bilder gibt auf meinem Instagram Profil.

Off-Topic

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